Ohne ihn läuft in der heimischen Bar (fast) nichts: der Cocktail-Shaker.

Prinzipiell gibt es zwei verschiedene Modelle: den klassischen dreiteiligen Shaker, und den zweiteiligen Bosten-Shaker:

  • Der klassische dreiteilige Shaker besteht aus einem Metall- oder auch Glasbecher, einem Deckel mit Ausguß und darin eingebautem Sieb, und wiederum einem Deckel für diesen Ausguß.
  • Der Bosten-Shaker besteht aus einem Glasbecher und einem Metallbecher, die ineinandergestülpt werden können, und zusätzlich benutzt man hierbei noch ein Barsieb (Strainer), um das Eis im Shaker zurückzuhalten.

Welchen man von beiden nimmt, ist prinzipiell Geschmackssache. Der klassische Shaker ist vielleicht etwas leichter zu handhaben, während man den Boston-Shaker etwas leichter reinigen kann. Außerdem hat man bei einem Boston-Shaker gleich ein Rührglas für gerührte Drinks dabei.

Kaufen kann man beide in unterschiedlichsten Ausführungen: matt, poliert, satiniert, gebürstet, in verschiedenen Größen, mit Maßskala und ohne, von billig bis teuer. Auch hier entscheidet der Geschmack.

Die ganz billigen sollte man vielleicht nicht kaufen, da man daran meist nicht allzulange Freude hat (bei dem Boston-Shaker von Ikea löst sich z.B. nach einer gewissen Zeit der Gummiring und er wird undicht -> Spaß vorbei). Empfehlenswert sind Shaker von WMF, Leopold Vienna oder Carl Mertens, und für 25 – 40 Euro bekommt man ein gutes, funktionales und auch gutaussehendes Gerät.

Achten solltem man noch auf die Größe des Shakers, solche mit mindestens 0,5 l Inhalt sind ideal.

Falls man ein separates Rührglas zum Rühren von Drinks benötigt: dieses ist ein großes, dickwandiges Glas, das ebenfalls mindestens 0,5 l groß sein sollte und das man ebenfalls in vielen Ausführungen bekommt. Wie gesagt: wenn man einen Bosten-Shaker kauft, hat man es quasi schon gratis dabei. Ansonsten tut es für den Anfang natürlich auch jedes andere geeignete Mixgefäß.